Saale 1998

Nach zweijahriger Pause fand sich wieder eine größere Gruppe zusammen, um die ausgeschriebene Fahrt von Rudolstadt bis Naumburg in Angriff zu nehmen. In Rudolstadt unmittelbar an der Brücke nach Culmbach bauten wir die Boote auf, stellten die Autos ab und starteten unsere Fahrt. Wir hatten schon seit Jahren eine ständige Verbesserung der Wasserqualität des Flusses festgestellt und konnten so die Fahrt in unserer herrlichen Umgebung genießen. Das Wehr in Uhlstädt mußte umtragen werden, das folgende vor Orlamünde existiert nicht mehr und es gibt daher dort einige flotte Stellen. Strömung und ständig wechselnde Ausblicke ließen die Fahrt zu einem Erlebnis werden. Beim Fußballverein Orlamünde hatten wir die Erlaubnis eingeholt, auf deren Sportgelände zu zelten und deren Sanitäranlagen zu benutzen.
Auf der folgenden Strecke bis Jena hatten wir 3 Wehre zu überwinden, wobei besonders das Stück bei Schöps wegen des längeren, fast trockenliegenden Flußbettes zwischen Wehr und Einmündung des Mühlenbaches schwierig war. In Jena zelteten unsere auswärtigen Gäste auf dem USV-Bootshausgelände.
Auf der dritten Tagesetappe von Jena nach Camburg galt es 5 Wehre zu überwinden, alle mußten umtragen werden. Besonders das Umfahren der Rabeninsel bei Porstendorf gestaltete sich etwas schierig. Ein großer Teil des Wassers der Saale wird dort in der Lache abgezweigt, die Lache ist aber ungünstiger zu befahren.
Der Abschnitt von Camburg bis Naumburg entschädigte alle, die bis hierher durchgehalten hatten. Der niedrige Wasserstand gestaltete die Fahrt interessanter, weil an vielen Stellen wo sonst der Fluß träge und behäbig dahin floß, es etwas mehr rauschte.

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